Die Langzeitbelichtung ist ein Themengebiet in der Fotografie, welches ich schon lange mal ausprobieren wollte. Bis vor kurzem habe ich aber irgendwie noch nicht die Zeit dafür gefunden. So sollte es nicht bleiben. Ich hatte schon länger dafür eine bestimmte Stelle am  Abroocksbach im Auge. So machte ich mich kurzentschlossen am Sonntag auf, um dass mal auszuprobieren. Ich schnappte mir mein Stativ und natürlich meine Kamera, ein Teleobjektiv und meine Graufilter.  Das Ziel sollte es sein, dass das Wasser so aussieht, als ob es fließen würde und einen weichen Touch bekommt.

Abroksbach in Vennort

Langzeitbelichtung mit 30s, f/18, ISO 100, Graufilter ND 1,8 (6 Blenden)

Die Längste Belichtungszeit an meiner Kamera, ohne weitere technische Hilfsmittel, beträgt 30sec. Um bei Tageslicht eine solche Belichtungszeit nutzen zu können, ohne das Bild zu überbelichten, habe ich als erstes die Blende auf f/18 gestellt. So erhielt ich auch eine große Schärfentiefe. Bei dieser Blende und ISO 100 hatte ich immer noch eine Belichtungszeit von nur 0,5s . Es fehlten mir 6 Blenden um auf die 30s zu kommen. Also schraubte ich mir einen Graufilter, der mir 6 Blenden mehr Belichtungszeit ermöglichte, vor mein Objektiv.

Mit einer anderen Perspektive und vielleicht einer anderen Belichtungszeit (länger oder vielleicht auch kürzer) kann man das bestimmt noch besser ablichten. Bezüglich der Perspektive hatte ich ein wenig Angst um meine Kamera 😉 .

Für diese Fotos habe ich folgendes Equipment genutzt: Kamera Nikon D4, Objektiv Nikon 70-200mm 1:2,8 ,  B+W Graufilter 64x F-Pro 106 SH 77mmStativ Manfrotto 055XPROB Pro

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